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Rheinmetall-Jung

1.  15.7.2017 - Presseanfrage an den ehemaligen Verteidigungsminister Franz Josef Jung


Sehr geehrter Herr Jung,

am 9.5.2017 wurden Sie auf der Hauptversammlung der Rheinmetall AG mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat berufen. Noch während der HV wies ein Aktionär in einem Redebeitrag darauf hin, dass es zu großen Glaubwürdigkeitsproblemen führen würde, wenn Sie dieses Amt antreten, ohne zugleich oder zumindest kurzfristig Ihr Bundestagsmandat aufgeben zu wollen. Aus den Zeichen und Gesten, die Sie mit dem Redner austauschten ging hervor und wurde seitens des Redners auch verbal artikuliert, dass Sie diese Konflikte erkennen und entsprechende Konsequenzen ziehen würden.

Über zwei Monate später sind Sie - sofern die Angaben des Internetauftritts des Deutschen Bundestags stimmen - noch immer Mitglied des Bundestags.

Wir bereiten derzeit einen Blogbeitrag zum Thema Interessenkonflikte zwischen Politik und Wirtschaft vor und möchten Sie in diesem Zusammenhang darum bitten, Ihre Sicht der Dinge zu dem oben beschriebenen Zustand zu äußern.

Haben Sie ein Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag noch vor Beendigung der Legislaturperiode geplant?

Falls nicht: Inwiefern meinen Sie, den angerissenen Bedenken zu den Interessenkonflikten entgegen treten zu können?

Über eine baldige Antwort würden wir uns aus Gründen der Aktualität sehr freuen.

Vielen Dank und viele gute Grüße,


2.  15.7.2017 - Presseanfrage an die Rheinmetall AG


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 9.5.2017 ist Herr Franz Josef Jung ordentliches Mitglied des Aufsichtsrats der Rheinmetall AG und zugleich ordentliches Mitglied des Deutschen Bundestags, dort sogar (u.a.) Mitglied des Verteidigungs- und des Auswärtigen Ausschusses.

Im Rahmen einer geplanten Berichterstattung möchten wir Sie um die Beantwortung der folgenden Fragen bitten:

1.) Gab oder gibt es weitere Mitglieder im Vorstand oder Aufsichtsrat der Rheinmetall AG, die zeitgleich mit der Erfüllung dieser Aufgabe Mitglied im Deutschen Bundestag oder in einem der Landesparlamente/Stadtsenate gewesen sind und falls ja, um welche Personen handelt es sich dabei?

2.) Wie steht die Rheinmetall AG zu dem Vorwurf, dass es durch das gleichzeitigen Beschäftigtsein des Herrn Jung im Aufsichtsrat der Rheinmetall AG und der Mitgliedschaft im Bundestag und in den genannten Ausschüssen zu bedeutsamen Interessenkonflikten und ggf. sogar Einschränkungen der Unabhängigkeit und Neutralität bei der Arbeit des Herrn kommt oder zumindest kommen kann?

Wir würden uns aufgrund der Aktuatlität der Fragen um eine kurzfristige Beantwortung sehr freuen.

Vielen Dank und viele gute Grüße,


3.  18.7.2017 - Antwort von Herrn Jung bzw. aus seinem Bundestagsbüro


Sehr geehrter Herr xxx,

im Auftrag von Herrn Dr. Jung teile ich Ihnen auf Ihre Anfrage hin mit, dass es sein Aufsichtsratsmandat bei der Rheinmetall AG erst NACH seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag wahrnehmen wird.

Mit freundlichen Grüßen


4.  19.7.2017 - Nachfragen an Herrn Jung


Sehr geehrter Herr xxx, sehr geehrter Herr Jung, sehr geehrte Damen und Herren.

Vielen Dank für die Antwort auf unsere Anfrage!

Herr Jung wird seitens der Rheinmetall AG seit dem 9.5.2017 als Aufsichtsratmitglied geführt, wird das Mandat aber erst nach Beendigung seiner Bundestags-Mitgliedschaft wahrnehmen.

Interpretieren wir das wie folgt richtig?

a.) Herr Jung arbeitet bis zum Ausscheiden aus dem Bundestag nicht für die Rheinmetall AG und wird von dieser auch nicht über Internas auf dem Laufenden gehalten?

b.) Herr Jung nimmt bis dahin an keinem AR-Treffen teil?

c.) Herr Jung erhält bis dahin keinerlei Bezahlung oder Entschädigung von der Rheinmetall AG?

Wir wären Ihnen für eine entsprechende Konkretisierung sehr dankbar.

Vielen Dank und viele gute Grüße,


5.  21.7.2017 - Antworten von Herrn Jung


Sehr geehrter Herr xxx,

im Auftrag von Dr. Jung teile ich Ihnen seine Antwort auf Ihre Fragen mit:

1. Ja, er nimmt bis zu seinem Ausscheiden im Bundestag nicht an Aufsichtsratssitzungen teil und erhält keine Interna.

2. Nein, er nimmt bis dahin an keinem Treffen teil.

3. Er erhält bis zum 1.11.2017 auch keine Entschädigung oder sonstige Zuwendungen von der Rheinmetall AG.

Mit freundlichen Grüßen

xxx
Wiss. Mitarbeiter
Dr. Franz Josef Jung MdB


6.  26.7.2017 - Nachhaken bei Rheinmetall


Sehr geehrte Damen und Herren,

am 15.7.2017 habe ich Ihnen eine Presseanfrage zukommen lassen. Können wir von der Redaktion noch mit einer Beantwortung rechnen?

Wir würden uns über eine baldige Rückmeldung dazu freuen, um unsere Berichterstattung besser planen zu können.

Vielen Dank und viele gute Grüße,


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Zuletzt geändert am 26.07.2017 22:39 Uhr